Delivery

Wie wir Projekte umsetzen: von der Analyse bis zum Support

Wir arbeiten mit einem dokumentierten, transparenten und planbaren Entwicklungs- und Delivery-Prozess. Projekte begleiten wir über den gesamten Lebenszyklus hinweg – von der Analyse und der initialen Konzeptionsphase bis hin zu Support und kontinuierlicher Weiterentwicklung des Produkts. Dieser Ansatz ist insbesondere für B2B-Unternehmen von zentraler Bedeutung, bei denen digitale Systeme geschäftskritische Funktionen erfüllen. Unsere Kunden profitieren von transparenten Vorgehensmodellen, klar definierten Projektphasen und konkreten Ergebnissen (Artefakten) in jedem Schritt. Ergänzt wird dies durch integrierte Qualitäts- und Sicherheitsmaßnahmen sowie Supportleistungen zu im Voraus vertraglich vereinbarten Konditionen.

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Kernpunkte

Kernpunkte

Frame 3062 (1) Projektlebenszyklus

Dokumentierter, transparenter und planbarer Entwicklungs- und Delivery-Prozess mit sechs Phasen – von der Analyse bis zum Support. Detaillierte Informationen zu jeder Phase finden Sie im Abschnitt „Projektlebenszyklus“.

Frame 3062 (3) Projektmanagement und Kommunikation

Dedizierter Projektmanager als zentrale Ansprechperson, regelmäßige Abstimmungstermine sowie transparente Berichterstattung. Ausführlich beschrieben im Abschnitt „Projektmanagement und Kommunikation“.

Frame 3062 Entwicklungsqualität und Testing

Eigener Tech Lead, verpflichtende Code-Reviews für jede Änderung, automatisierte Tests sowie eine etablierte CI/CD-Pipeline für stabile und reproduzierbare Releases. Weitere Details finden Sie im Abschnitt „Entwicklungsqualität und Testing“.

Frame 3062 (4) Sicherheit und Compliance in Projekten

Zugriffskontrolle nach dem Prinzip der minimal erforderlichen Rechte (Least-Privilege-Prinzip), isolierte Umgebungen, regelmäßige Backups sowie praxiserprobte Wiederherstellungsverfahren. Details im Abschnitt „Sicherheit und Compliance in Projekten“.

Frame 3062 (2) Support und SLA

Support mit klar definierten Reaktions- und Priorisierungsregeln für Incidents sowie der Möglichkeit, auf Basis von SLAs zu arbeiten. Siehe Abschnitt „Support und SLA“.

Frame 3062 (5) Team und Rollen in Projekten

Cross-funktionale Teams mit erfahrenen Entwicklern auf Middle- und Senior-Level, QA-Spezialisten sowie DevOps-Ingenieuren. Weitere Informationen im Abschnitt „Team und Rollen in Projekten“.

Zielgruppe

Für wen unser Kooperationsmodell geeignet ist

Unser Kooperationsmodell richtet sich an Unternehmen, die auf eine langfristige, partnerschaftliche Zusammenarbeit im B2B-Umfeld setzen und dauerhaft qualitativ hochwertige IT-Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Dazu zählen sowohl Anbieter von B2B-Produkten als auch größere B2C-Unternehmen. Entscheidend ist, dass digitale Produkte, interne Systeme sowie eine stabile und professionelle Softwareentwicklung einen integralen Bestandteil ihres Geschäftsmodells darstellen.Wir sind eine gute Wahl, wenn Sie Folgendes benötigen:

Zuverlässiger Partner

Eine langfristige Zusammenarbeit mit einem Dienstleister, dem Sie die kontinuierliche Weiterentwicklung Ihres Produkts anvertrauen können – ohne ständige Neuverhandlungen oder Diskussionen über einzelne Budgetpositionen.

Zuverlässige Engineering-Kompetenz

Hochwertige Engineering-Praxis, planbare Liefertermine sowie einen transparenten und nachvollziehbaren Delivery-Prozess.

Komplexe Produktplattformen

Produktlösungen und Plattformen, bei denen Stabilität, Skalierbarkeit und nahtlose Integrationen von zentraler Bedeutung sind.

Unternehmenssysteme

Die Weiterentwicklung von CRM-, ERP-, Dokumentenmanagement- sowie weiteren internen Unternehmenssystemen.

Hochlast- und FinTech-Projekte

FinTech-, Blockchain- und andere Projekte mit hoher Verantwortung für sensible Daten und geschäftskritische Transaktionen.

Integration und Kommunikation

Die Integration bestehender Systeme, die Entwicklung von Middleware-Komponenten sowie ein strukturiertes Fehlerhandling, Logging und Monitoring (Metriken).

Wir arbeiten routiniert mit internationalen Teams und verteilten Standorten in verschiedenen Ländern. Die Kommunikation ist auf Deutsch, Englisch und Russisch möglich; wir sind es gewohnt, in Projekten zu arbeiten, an denen mehrere Sprachen sowie Teams aus unterschiedlichen Regionen beteiligt sind.

Entscheidend ist, dass für Sie Qualität, Stabilität und eine langfristige Partnerschaft im Vordergrund stehen – nicht ausschließlich der niedrigste Preis am Markt.

Projektlebenszyklus

Projektlebenszyklus: sechs Phasen von der Analyse bis zum Support

Unser Ansatz basiert auf einem klar strukturierten Projektlebenszyklus. Jede Phase verfügt über eindeutig definierte Ziele, Ergebnisse (Artefakte) und Qualitätskriterien. Dies gewährleistet planbare Zeitrahmen, transparente Entscheidungsprozesse und eine effiziente Steuerung des Produkts – unabhängig von dessen Umfang oder Komplexität.

Nachfolgend finden Sie eine kompakte Übersicht aller Phasen, die es ermöglicht, die zugrunde liegende Prozesslogik sowie den jeweiligen Detaillierungsgrad schnell zu erfassen.

Phase 1. Analyse

Was wir tun

Wir führen Gespräche mit den relevanten Stakeholdern, klären Geschäftsziele, Rahmenbedingungen und Risiken. Auf dieser Basis definieren wir den vorläufigen Projektumfang, beschreiben zentrale Nutzungsszenarien und dokumentieren Anforderungen an Integrationen und Daten. In dieser Phase entstehen die ersten Artefakte: eine Produktbeschreibung, eine grobe Aufgaben- bzw. Backlog-Struktur, erste Aufwands- und Kostenschätzungen sowie ein Entwurf der Produkt-Roadmap.

Nutzen für den Kunden

Die Analyse schafft klare Projektgrenzen und reduziert das Risiko unklarer oder widersprüchlicher Erwartungen. Der Kunde erhält ein verständliches Gesamtbild der anstehenden Arbeiten sowie eine realistische Einschätzung von Zeitrahmen und Budget. Gleichzeitig gewinnt das Projektteam eine gemeinsame und belastbare Ausgangsbasis für Architekturentscheidungen und die weitere Planung.

Phase 2. Design (UX/UI und Architektur)

Was wir tun

Wir erarbeiten Nutzungsszenarien und erstellen UX-Prototypen für zentrale Oberflächen und Workflows. Parallel dazu konzipieren wir die Systemarchitektur, die Datenbankstruktur sowie die Anbindung an externe Services und interne Systeme. Schnittstellen und Verträge zwischen den einzelnen Komponenten werden dokumentiert und bilden die technische Grundlage für die weitere Arbeit des gesamten Teams.

Nutzen für den Kunden

Eine sorgfältig durchgeführte Designphase reduziert den Aufbau technischer Schulden und minimiert spätere Nacharbeiten. Der Kunde erhält bereits vor Beginn der eigentlichen Entwicklung ein klares Bild davon, wie das System aussehen und funktionieren wird. Gleichzeitig verfügt das Team über eine stabile und tragfähige Architektur, die eine strukturierte Weiterentwicklung ohne ungeplante Änderungen oder kurzfristige Notlösungen ermöglicht.

Phase 3. Entwicklung

Was wir tun

Die Entwicklung erfolgt iterativ in Sprints. Aufgaben werden in überschaubare Arbeitspakete zerlegt und in separaten Branches umgesetzt. Jede Änderung durchläuft ein verpflichtendes Code-Review durch den verantwortlichen Tech Lead. Wir setzen automatisierte Prüfungen und Build-Prozesse ein, halten einheitliche Coding-Standards ein und arbeiten auf Basis klar definierter Architekturvorgaben.

Nutzen für den Kunden

Die Entwicklung verläuft in einem planbaren Tempo, und die Qualität ist nicht von einzelnen Personen abhängig. Der Kunde erhält regelmäßig Einblick in den Projektfortschritt durch Demos und Status-Updates. Gleichzeitig werden die Auswirkungen jeder Änderung durch Code-Reviews und automatisierte Prüfungen kontrolliert und abgesichert.

Phase 4. Testing und Abnahme

Was wir tun

Wir decken zentrale Module mit Unit-Tests ab, führen Integrations- sowie End-to-End-Tests durch und legen dabei besonderen Fokus auf geschäftskritische Szenarien. Zusätzlich bereiten wir Abnahmeszenarien für die Anwender vor und stimmen gemeinsam mit dem Kunden die Qualitätskriterien sowie die Abnahmebedingungen ab, unter denen Funktionen als erfolgreich abgenommen gelten.

Nutzen für den Kunden

Testing und Abnahme reduzieren das Risiko kritischer Fehler im Produktivbetrieb erheblich. Der Kunde erhält die Sicherheit, dass wesentliche Anwendungsfälle wie vorgesehen funktionieren und Abweichungen bereits vor dem Release identifiziert werden – nicht erst im Live-Betrieb.

Phase 5. Release

Was wir tun

Wir spielen Änderungen über eine Staging-Umgebung ein, überprüfen die Systemstabilität und führen Datenmigrationen sowie finale Prüfungen durch. Darüber hinaus erstellen wir einen Release-Plan und – falls erforderlich – einen Rollback-Plan. Wartungsfenster und Abläufe stimmen wir im Vorfeld eng mit Ihrem Team ab.

Nutzen für den Kunden

Der Release erfolgt kontrolliert und transparent, ohne unerwartete Überraschungen. Das Risiko von Ausfallzeiten und Datenverlust wird deutlich reduziert, und die Fachbereiche wissen im Voraus, wann und in welchem Umfang Änderungen in die Produktionsumgebung überführt werden.

Phase 6. Support und Weiterentwicklung

Was wir tun

Wir überwachen die Stabilität des Systems, reagieren auf Incidents und analysieren Metriken sowie Logs. Verbesserungen und neue Releases werden geplant; bei Bedarf führen wir Optimierungen und architektonische Weiterentwicklungen durch. Komponenten und Abhängigkeiten werden regelmäßig aktualisiert, um das System sicher, aktuell und zuverlässig zu halten.

Nutzen für den Kunden

Das Produkt bleibt lebendig und weiterentwicklungsfähig und wird nicht zu einem System, das aus Angst vor Nebenwirkungen nicht mehr angepasst wird. Der Kunde erhält planbaren Support, reduziert das Risiko unerwarteter Ausfälle und behält die Entwicklungskosten auf Basis eines klaren Plans und messbarer Kennzahlen unter Kontrolle.

Das Ergebnis dieses Lebenszyklus ist ein einheitliches, verständliches Arbeitsmodell. Das Team kennt in jeder Phase die Aufgaben und Qualitätskriterien genau, während der Auftraggeber transparent sieht, welche Ergebnisse zu welchen Zeitpunkten geliefert werden. Dies reduziert operative Risiken, vereinfacht die Planung und schafft eine stabile Grundlage für die langfristige Weiterentwicklung des Produkts.

Projektmanagement

Projektmanagement und Kommunikation

Effektive Entwicklung basiert nicht nur auf technischen Praktiken, sondern auch auf einer klaren Projektsteuerung. Der Kunde verfügt über einen dedizierten Projektmanager als zentrale Ansprechperson, regelmäßige Status-Calls sowie transparente Projektberichte. Für komplexe Fragestellungen und Risiken ist ein klar definierter Eskalationsweg etabliert – vom Projektmanager über den Tech Lead und den CTO bis hin zum Management.

Dedizierter Projektmanager

Für jedes Projekt wird ein Projektmanager benannt, der für die Planung, Teamkoordination sowie die Einhaltung vereinbarter Termine und des Leistungsumfangs verantwortlich ist. Er dokumentiert Absprachen, unterstützt bei der Priorisierung von Aufgaben und stellt sicher, dass Produkt- und technische Entscheidungen zwischen Ihrem Team und unserem Team abgestimmt werden. Für den Kunden bedeutet dies eine klare zentrale Anlaufstelle für alle Themen – ohne dass Ansprechpartner über verschiedene Kanäle gesucht oder Informationsverluste befürchtet werden müssen.

Regelmäßige Kommunikation und transparente Berichterstattung

Wir führen regelmäßige Status-Calls (in der Regel wöchentlich), Abstimmungen zu wichtigen Entscheidungen sowie Demos nach Abschluss von Projektphasen durch. Dabei nutzen wir für Ihr Team vertraute Werkzeuge: Slack oder Microsoft Teams für die operative Kommunikation, E-Mail für formale Mitteilungen, Jira für Aufgaben- und Statusmanagement, Confluence oder Notion für die Dokumentation sowie Google Meet für Online-Meetings. So behält der Kunde jederzeit einen klaren Überblick darüber, in welcher Phase sich das Projekt befindet, welche Aufgaben bereits umgesetzt wurden und welche Schritte als Nächstes geplant sind. Gleichzeitig wird die interne Kommunikation mit weiteren Stakeholdern einfacher, strukturierter und transparenter.

Werkzeuge
Slack / Teams Email Jira Confluence / Notion Google Meet

Eskalation komplexer Themen und Risiken

Für komplexe Fragestellungen und Risiken ist ein im Voraus klar definierter Eskalationsweg etabliert: vom Projektmanager über den Tech Lead bis hin zum CTO oder Management, sofern eine strategische Entscheidung erforderlich ist. Risiken und potenzielle Blocker werden dokumentiert, Lösungsoptionen gemeinsam diskutiert und die nächsten Schritte mit Ihrem Team abgestimmt. Dieser Ansatz verhindert, dass wichtige Themen „auf später“ verschoben werden, und reduziert das Risiko, dass zentrale Fragestellungen unbeachtet bleiben.

Eskalationsroute
PM Tech Lead CTO Management
Entwicklungsqualität

Entwicklungsqualität und Testing

Die Qualität der Entwicklung ist eine zentrale Säule unseres Ansatzes. Für jedes Projekt wird ein verantwortlicher Tech Lead bestimmt, der die Codequalität überwacht. Jede Änderung durchläuft ein verpflichtendes Code-Review, und Testing- sowie Infrastrukturprozesse sind so gestaltet, dass das Risiko von Regressionen minimiert und die langfristigen Wartungskosten gesenkt werden.

Verantwortlicher Tech Lead und Code-Reviews

Für jedes Projekt wird ein Tech Lead benannt, der für architektonische Entscheidungen und die Codequalität verantwortlich ist. Jede Änderung durchläuft ein verpflichtendes Code-Review durch den zuständigen Tech Lead – ohne formale Freigaben, die keine echte Prüfung beinhalten. Wir achten auf die Einhaltung einheitlicher Coding-Standards, prüfen architektonische Entscheidungen und bewerten die Auswirkungen von Änderungen auf das Gesamtsystem.

Tests als Standard, nicht als Option

Testing ist für uns ein fester Bestandteil der Entwicklung und keine zusätzliche Leistung. Für zentrale Module erstellen wir Unit-Tests und ergänzen bei Bedarf Integrations- sowie End-to-End-Tests. Besonderes Augenmerk liegt auf geschäftskritischen Szenarien und Bereichen, in denen Fehler besonders sensible Auswirkungen auf das Business haben.

Umgebungen und automatisierte Delivery

Wir nutzen getrennte Umgebungen für Entwicklung, Testing und Produktion. Änderungen werden vor dem Deployment in einer Staging-Umgebung geprüft, um Probleme frühzeitig zu erkennen, bevor reale Nutzer betroffen sind. Build- und Deployment-Prozesse sind automatisiert (CI/CD), sodass Releases nach einem wiederholbaren und kontrollierten Ablauf erfolgen.

Insgesamt schaffen diese Praktiken eine stabile Engineering-Umgebung: Fehler werden früher erkannt, Releases verlaufen sicherer, und die Gesamtbetriebskosten des Produkts sinken durch weniger Incidents und einfachere Wartung.

Sicherheit und Datenschutz

Sicherheit und Datenschutz im Entwicklungsprozess

Sicherheit und Datenschutz sind von Beginn an in unseren Entwicklungsprozess integriert. Der Zugriff auf produktive Systeme erfolgt nach dem Prinzip der minimal erforderlichen Rechte, Arbeits- und Testumgebungen sind strikt voneinander getrennt, und Backups sowie Wiederherstellungsprozesse werden regelmäßig überprüft. Unsere Engineering-Prozesse berücksichtigen den Schutz personenbezogener und finanzieller Daten, während rechtliche Anforderungen durch vertragliche Regelungen und die Einbindung in relevante Fachstrukturen abgesichert werden. Für den Kunden bedeutet dies kontrollierbare Risiken und die Einhaltung grundlegender Sicherheitsanforderungen.

Minimale Zugriffsrechte:

Zugriff auf die Produktionsumgebung und kritische Daten erhalten ausschließlich die Spezialisten, für die dieser Zugriff tatsächlich erforderlich ist. Alle Aktionen sind eingeschränkt und werden kontrolliert.

Isolierte Umgebungen:

Entwicklungs-, Test- und Experimentierumgebungen sind strikt voneinander getrennt. So wird das Risiko reduziert, dass Entwicklungs- oder Testaktivitäten produktive Systeme oder reale Daten beeinflussen.

Regelmäßige Backups:

Daten werden nach einem definierten Zeitplan gesichert, und Wiederherstellungsszenarien werden regelmäßig praktisch getestet, um sicherzustellen, dass eine Wiederherstellung im Ernstfall zuverlässig funktioniert. Bei größeren Projekten setzen wir Rsync für schonende, kontinuierliche Hintergrund-Backups ein.

Arbeit unter NDA und Datenschutz:

Wir schließen Vertraulichkeitsvereinbarungen (NDA) ab und – bei Bedarf – separate Vereinbarungen zur Datenverarbeitung (DPA). Dabei berücksichtigen wir die Anforderungen der DSGVO sowie die internen Richtlinien unserer Kunden.

Rechtliche Transparenz und Audits:

Die juristischen Einheiten der Gruppe sind Mitglied in spezialisierten IT-Strukturen und Technologieparks, die externen Prüfungen unterliegen. Dies dient als zusätzlicher Nachweis von Reife und Transparenz gegenüber Partnern.

Dieser Ansatz reduziert das Risiko von Datenvorfällen und erleichtert interne sowie externe Prüfungen. Der Kunde erhält einen klar definierten Satz technischer Praktiken und rechtlicher Mechanismen, die in den eigenen Compliance-Prozessen und bei der Risikobewertung genutzt werden können.

Support und Betreuung

Support und langfristige Betreuung

Nach dem Produktlaunch bleiben wir in Bezug auf Support und Weiterentwicklung eng mit dem Kunden verbunden. Anfragen zu Incidents und Aufgaben laufen über vertraute Kanäle – den gemeinsamen Projektchat und den Projektmanager. Wir bewerten die Kritikalität, stimmen Prioritäten ab und setzen Aufgaben nach klaren, nachvollziehbaren Regeln um. Für Systeme mit hohen Anforderungen an Verfügbarkeit richten wir Service Level Agreements (SLAs) mit definierten Reaktions- und Wiederherstellungszeiten ein. Für Produktteams ist zudem ein Modell der kontinuierlichen Betreuung und Weiterentwicklung möglich.

Vertraute Kommunikationskanäle:

Der Kunde wendet sich an den Support über den gemeinsamen Projektchat und den Projektmanager, ohne seinen gewohnten Kommunikationsstil ändern zu müssen.

Bewertung der Kritikalität:

Jede Anfrage wird nach ihrem Einfluss auf das Business bewertet, sodass auch nicht kritische, aber für den Betrieb wichtige Themen berücksichtigt werden.

Klare Priorisierung:

Aufgaben werden nach abgestimmten Regeln priorisiert, damit dringende Incidents zuerst bearbeitet werden und geplante Verbesserungen nicht verloren gehen.

Langfristiger Support:

Für Produkte ist ein Modell der kontinuierlichen Betreuung und Weiterentwicklung möglich, bei dem das Team dauerhaft an der Verbesserung des Systems arbeitet und nicht nur auf einzelne Anfragen reagiert.

SLA für kritische Systeme:

Für Services mit hohen Anforderungen an Verfügbarkeit und Reaktionszeiten richten wir formale Service Level Agreements (SLAs) mit definierten Zielzeiten für Reaktion und Incident-Behebung ein.

Dieser Ansatz gewährleistet dem Kunden ein vorhersehbares Systemverhalten nach dem Release sowie klare Abläufe für den Umgang mit Incidents. Das Produkt entwickelt sich kontinuierlich weiter und nicht nur reaktiv bei Störungen, während das Risiko von Ausfallzeiten durch klar definierte Reaktionsregeln und vorher vereinbarte Service Levels deutlich reduziert wird.

Team und Rollen

Team und Rollen im Projekt

In unseren Projekten setzen wir cross-funktionale Teams ein, die den gesamten Arbeitszyklus abdecken – von der Aufgabenstellung und Architektur über Testing und Deployment bis hin zu Support. Kundenrelevante Aufgaben werden von erfahrenen Entwicklern auf Middle- und Senior-Level umgesetzt, während Junior-Spezialisten nur unter Anleitung des Tech Leads und ausschließlich in nicht-kritischen Bereichen eingebunden werden. Wir legen großen Wert auf Wissenstransfer und die Reduzierung von Abhängigkeiten von einzelnen Personen, sodass das Produkt langfristig steuerbar und weiterentwickelbar bleibt.

Teamzusammensetzung und Verantwortungsbereiche

Ein typisches Team umfasst Rollen, die Management, Architektur, Entwicklung, Testing und Infrastruktur abdecken. Die Verantwortungsbereiche werden im Vorfeld klar definiert, sodass Entscheidungen schnell getroffen werden können, ohne dass Zuständigkeiten verwässert werden. Das schafft eine transparente Arbeitsstruktur und ermöglicht der Kundenseite jederzeit zu erkennen, wer wofür verantwortlich ist.

Rollen- und Verantwortungsmatrix

Für die zentralen Projektprozesse nutzen wir eine Rollen- und Verantwortungsmatrix. Sie dient dazu, im Voraus klar festzulegen, wer Aufgaben definiert, wer Entscheidungen trifft, wer beratend eingebunden ist und wer über den Fortschritt informiert wird.

Beispiel einer Matrix (R — verantwortlich für die Umsetzung, A — trägt die finale Verantwortung, C — konsultiert, I — wird informiert):
Prozess CTO PM/QA Entwickler Designer Kunde
Aufgabenstellung C R/A I I C
Aufwandsschätzung A R R I
Iterationsplanung A R C C I
Entwicklung C I R/A
Testing (QA) C R/A
Code review A R
Deployment A C R
Kundenkommunikation I R/A I R
Demo C R/A R R

Die konkrete Matrix kann von Projekt zu Projekt variieren, das Grundprinzip bleibt jedoch gleich: Jeder Prozess verfügt über klar definierte Rollen, und der Kunde weiß im Voraus, an wen er sich mit welchem Anliegen wenden kann.

Teamniveau

Teamniveau und Einbindung von Junior-Spezialisten

Kundenrelevante Aufgaben werden von Entwicklern auf Middle- und Senior-Level umgesetzt. Junior-Spezialisten werden ausschließlich unter Anleitung des Tech Leads eingebunden und nur bei Aufgaben, die keinen direkten Einfluss auf kritische Systembereiche haben – etwa Hilfsservices, einzelne Module oder Teile der Benutzeroberfläche. Der Tech Lead steuert die Aufgabenstellung, überprüft die Ergebnisse und trägt die Verantwortung für die finale Qualität.

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„Wir binden Junior-Entwickler nur dort ein, wo wir das Ergebnis vollständig kontrollieren können. Kritische Systembereiche bleiben immer in der Verantwortung erfahrener Ingenieure.“

Dmitry Cherchel

Architekt, Full-Stack-Entwickler

Für den Kunden bedeutet dies, dass die Projektkosten durch eine ausgewogene Teamzusammensetzung planbar bleiben, während die Qualität der zentralen Produktbestandteile von erfahrenen Spezialisten sichergestellt wird.

Kontinuität und Wissensweitergabe

Kontinuität und Wissensweitergabe

Wir dokumentieren zentrale Entscheidungen und die Architektur, setzen konsequente Code-Reviews, gemeinsame Arbeit an Aufgaben sowie geplantes Shadowing für neue Teammitglieder ein. Bei Änderungen in der Teamzusammensetzung organisieren wir eine strukturierte Übergabe, um den Kontext zu bewahren und Auswirkungen auf das Produkt zu minimieren. Dies reduziert die Abhängigkeit von einzelnen Personen und erleichtert eine langfristige Zusammenarbeit.

Der Kunde erhält ein Team, das das Produkt als Ganzes versteht und nicht nur aus einzelnen Ausführenden besteht. Aufgaben werden systematisch bearbeitet, und Übergänge zwischen Projektphasen oder Teammitgliedern erfolgen ohne Verlust an Qualität oder Geschwindigkeit.

Risiken und Gesamtkosten der Nutzung

Warum dieser Ansatz Risiken und die Total Cost of Ownership senkt

Unser Ansatz vereint einen transparenten Managementprozess, ausgereifte Engineering-Praktiken, integrierte Sicherheitsmaßnahmen sowie Support nach dem Release. Dadurch werden Risiken wie Terminüberschreitungen, kritische Incidents und Abhängigkeiten von einzelnen Personen reduziert, während sich das Produkt leichter planen und weiterentwickeln lässt. Für das Business bedeutet dies geringere Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership) über mehrere Jahre – und nicht nur kurzfristige Einsparungen zu Projektbeginn.

  • Termine und Vorhersehbarkeit:

    Ein strukturierter Projektlebenszyklus, regelmäßige Status-Updates und klare Priorisierung reduzieren das Risiko verpasster Releases und unerwarteter Unterbrechungen.

  • Qualität und Architektur:

    Ein verantwortlicher Tech Lead, verpflichtende Code-Reviews, systematisches Testing und getrennte Umgebungen verringern die Anzahl von Defekten und verhindern, dass sich das System zu einem „schmutzigen Monolithen“ entwickelt.

  • Zuverlässigkeit und Sicherheit:

    Zugriffskontrollen, regelmäßige Backups und umfassende Datenschutzmaßnahmen senken die Wahrscheinlichkeit von Incidents und begrenzen deren Auswirkungen.

  • Unabhängigkeit von einzelnen Personen:

    Dokumentation, Rollen- und Verantwortungsmatrizen sowie strukturierte Wissensübergaben reduzieren das Risiko von Know-how-Verlusten bei Teamwechseln.

  • Flexibilität bei Änderungen:

    Risikomanagement und ein klar definierter Prozess für Anforderungsänderungen ermöglichen die Anpassung des Produkts ohne Chaos und unkontrolliertes Budgetwachstum.

Dieser Ansatz schafft eine verlässliche Basis für die Weiterentwicklung: Neue Releases lassen sich planbar umsetzen, Prioritäten können flexibel angepasst werden, und die Lösung lässt sich skalieren, ohne dass das Projekt in einen dauerhaften Krisenmodus gerät. Dies ist besonders wichtig für Unternehmen, deren digitale Systeme eine zentrale Rolle im Geschäft spielen und eine zuverlässige, planbare Unterstützung erfordern.

FAQ

Wie begleiten Sie ein Projekt vom ersten Gespräch bis zum langfristigen Support?
Wir arbeiten nach einem dokumentierten und planbaren Prozess, der den gesamten Projektlebenszyklus abdeckt: Analyse, Konzeption, Entwicklung, Testing und Abnahme, Release sowie Support und kontinuierliche Weiterentwicklung. Zu Beginn führen wir Abstimmungen und Workshops durch, um Ziele, Rahmenbedingungen und zentrale Risiken festzulegen. Anschließend stimmen wir Prototypen und Architektur ab und entwickeln iterativ in Sprints mit regelmäßigen Demos. Kritische Szenarien werden getestet, bevor Änderungen über eine Staging-Umgebung in den Produktivbetrieb überführt werden. Nach dem Release folgt die Phase des Supports und der geplanten Weiterentwicklung – inklusive klar definierter Regeln für die Reaktion auf Incidents und regelmäßiger Updates der Roadmap. Dieser Ansatz eignet sich besonders für B2B-Zusammenarbeit, bei der digitale Systeme eine zentrale Rolle im Geschäft spielen und mehr sind als eine einmalige Website oder ein einmaliges Softwareprodukt.
Welche Phasen umfasst Ihr Prozess und welche Artefakte erhalte ich in jedem Schritt?
Unser strukturierter Projektlebenszyklus umfasst sechs Phasen. In der Analysephase erhalten Sie eine Produktbeschreibung, eine grobe Aufgabenliste, erste Aufwandsschätzungen und einen Entwurf der Roadmap. Nach der Konzeptionsphase stellen wir UX-Prototypen, Architekturskizzen, Beschreibungen der Integrationen sowie eine grundlegende API-Dokumentation bereit. Nach Entwicklung und Tests erhalten Sie die umgesetzte Funktionalität, Testszenarien sowie Berichte zu Defekten und Prüfungen. In der Release-Phase liefern wir einen Release-Plan, Checklisten und bei Bedarf einen Rollback-Plan. In der Supportphase stellen wir Incident-Reports, Stabilitätsmetriken und einen laufend aktualisierten Entwicklungsplan für das System zur Verfügung.
Wer ist meine zentrale Ansprechperson und wie sind Calls, Reporting und Eskalation organisiert?
Sie erhalten stets einen dedizierten Projektmanager als zentrale Ansprechperson für alle Themen. Er ist verantwortlich für Planung, Teamkoordination, Priorisierung von Aufgaben sowie regelmäßige Status-Calls (in der Regel wöchentlich) und erstellt transparente Reports zu Fortschritt, Terminen und Risiken. Für die Kommunikation nutzen wir etablierte Tools: Slack oder Teams für operative Absprachen, Jira für Aufgaben- und Status-Tracking, Confluence oder Notion für Dokumentation sowie Google Meet für Calls und Demos. Komplexe technische Fragestellungen und Architekturentscheidungen werden bei Bedarf an den Tech Lead und den CTO eskaliert – und, falls erforderlich, weiter an das Management. So ist jederzeit klar, an wen Sie sich mit welchem Anliegen wenden können und wie Themen effizient auf die nächste Entscheidungsebene gehoben werden.
Wer arbeitet konkret am Projekt und welche Rolle spielen Junior-Entwickler?
Kundenrelevante Aufgaben werden von erfahrenen Ingenieuren auf Middle- und Senior-Niveau umgesetzt. Sie sind verantwortlich für die Kernfunktionalität, Integrationen und kritische Systembereiche. Ein typisches Team besteht aus einem Projektmanager, dem CTO, einem Tech Lead, Backend- und Frontend-Entwicklern, QA-Spezialisten sowie DevOps-Ingenieuren. Junior-Entwickler werden ausschließlich unter Anleitung des Tech Leads eingebunden und nur bei Aufgaben, die keinen direkten Einfluss auf zentrale Geschäftsprozesse haben – etwa Hilfsmodule, einzelne UI-Bereiche oder routinemäßige Anpassungen. Jede Lösung durchläuft ein Code-Review und wird von erfahrenen Ingenieuren geprüft. Für den Kunden bedeutet das ein ausgewogenes Verhältnis von Kosten und Qualität: Der Produktkern wird von erfahrenen Spezialisten entwickelt, während standardisierte Aufgaben helfen, das Budget effizient zu nutzen.
Wie stellen Sie die Codequalität sicher und reduzieren das Risiko von technischem Schuldenaufbau?
In jedem Projekt wird ein Tech Lead benannt, der für die Architektur und die Codequalität verantwortlich ist. Jede Änderung durchläuft ein verpflichtendes Code-Review durch einen erfahrenen Ingenieur. Wir arbeiten mit einheitlichen Coding-Standards, prüfen die Auswirkungen von Änderungen auf die Gesamtarchitektur und vermeiden gezielt „lokale Lösungen“, die die Systemqualität beeinträchtigen könnten. Kritische Module werden durch Unit- und Integrationstests abgesichert, sodass Änderungen sicher umgesetzt werden können. Technische Aufgaben wie Refactoring, Optimierungen oder das Aktualisieren von Abhängigkeiten werden bewusst im gemeinsamen Backlog eingeplant. So behalten wir den Stand technischer Schulden unter Kontrolle und verhindern, dass sich das System zu einem schwer wartbaren „schmutzigen Monolithen“ entwickelt.
Wie gewährleisten Sie stabile Releases ohne Ausfallzeiten und Probleme für die Nutzer?
Wir trennen Entwicklungs-, Test- und Produktionsumgebungen konsequent und prüfen alle Änderungen verpflichtend in einer Staging-Umgebung, bevor sie in den Produktivbetrieb übernommen werden. Der Delivery-Prozess ist automatisiert (CI/CD), sodass Builds und Deployments nach einem wiederholbaren, kontrollierten Ablauf erfolgen und nicht manuell durchgeführt werden müssen. Für jedes Release erstellen wir Migrationspläne, Prüfszenarien und – falls erforderlich – Rollback-Pläne. Wartungsfenster und potenzielle Risiken stimmen wir im Voraus mit Ihrem Team ab. Dieser Ansatz reduziert das Risiko unerwarteter Ausfälle, ermöglicht planbare Release-Zeiten und erleichtert die Release-Planung aus Business-Sicht.
Wie schützen Sie Daten und beschränken den Zugriff auf Produktivsysteme während der Entwicklung?
Wir arbeiten nach dem Prinzip der minimal notwendigen Berechtigungen: Zugriff auf Produktionssysteme und kritische Daten erhalten nur die Spezialisten, die diesen tatsächlich für ihre Arbeit benötigen. Alle Zugriffe werden regelmäßig überprüft. Entwicklungs- und Testumgebungen sind strikt voneinander getrennt, sodass Entwicklung und Experimente weder reale Daten noch echte Nutzer beeinträchtigen können. Daten werden regelmäßig gesichert, und Wiederherstellungsszenarien werden praktisch getestet, um sicherzustellen, dass eine Recovery im Ernstfall zuverlässig funktioniert. Wir arbeiten auf Basis von NDAs und schließen bei Bedarf zusätzliche Vereinbarungen zur Datenverarbeitung (DPA) ab. Dabei berücksichtigen wir die Anforderungen der DSGVO sowie interne Sicherheitsrichtlinien unserer Kunden. Dieser Ansatz reduziert sowohl technische als auch rechtliche Risiken im Umgang mit personenbezogenen und finanziellen Daten und schafft Planbarkeit sowie Transparenz für das Unternehmen.
Was passiert nach dem Release: Welche Support-Formate und SLAs bieten Sie an?
Nach dem Release geht das Produkt in den Modus Support und Weiterentwicklung über. Anfragen zu Incidents und Aufgaben laufen weiterhin über die gewohnten Kanäle – den Arbeitschat und den Projektmanager – ohne Änderung der Kommunikationswege. Wir bewerten die Kritikalität, stimmen Prioritäten ab und bearbeiten Aufgaben nach klar definierten Regeln, wobei auch wichtige, nicht kritische Themen berücksichtigt werden. Für Systeme mit hohen Anforderungen an Verfügbarkeit richten wir Service Level Agreements (SLAs) ein, die Incident-Stufen, definierte Reaktions- und Wiederherstellungszeiten sowie klare Regeln für Information und Eskalation umfassen. Für Produktteams ist zudem ein Retainer-Modell möglich, bei dem das Team kontinuierlich an der Weiterentwicklung des Systems arbeitet und nicht nur auf Störungen reagiert. Dieser Ansatz sorgt für ein vorhersehbares Verhalten des Produkts nach dem Release, reduziert das Risiko unerwarteter Ausfallzeiten und ermöglicht kontrollierbare Kosten im laufenden Betrieb.
Wie steuern Sie Änderungen an Anforderungen sowie Risiken in Bezug auf Termine und Budget während des Projekts?
Wir führen eine explizite Risikoliste und gehen in regelmäßigen Status-Meetings systematisch darauf zurück: Neue Risiken werden erfasst, ihre Auswirkungen bewertet und Maßnahmen zur Risikominderung abgestimmt. Änderungen an Anforderungen werden über einen klar definierten Prozess gesteuert: Änderungsanfragen werden formuliert, die Auswirkungen auf Umfang, Zeitplan und Budget bewertet und mögliche Optionen besprochen – etwa Verschiebung von Funktionalitäten, Anpassung des Umfangs oder Prioritätenänderungen. Nach Abstimmung fließen die Änderungen in den Gesamtplan ein und werden in die Sprintplanung integriert. Dieser Ansatz reduziert das Risiko eines schleichenden Scope-Zuwachses und unkontrollierter Kostensteigerungen, ermöglicht gleichzeitig aber eine flexible Anpassung des Produkts an neue geschäftliche Anforderungen. Für B2B-Kunden ist dies besonders wichtig, da sich Anforderungen häufig mit der Marktentwicklung und internen Prozessen verändern.
Nach welchen Kooperationsmodellen arbeiten Sie und wie beeinflusst Ihr Ansatz die Gesamtbetriebskosten des Produkts?
Wir arbeiten mit mehreren Kooperationsmodellen: Time & Materials, Festpreis für klar abgegrenzte Aufgaben, dedizierte Teams sowie hybride Varianten (zum Beispiel ein fixes Discovery-Phase und anschließende Entwicklung nach T&M). Die Wahl des Modells richtet sich nach Grad der Anforderungsklarheit, Planungshorizont und Risiko: Wo viele Unbekannte bestehen, bevorzugen wir flexible Ansätze; bei klar definierten Aufgaben ist ein Festpreis möglich. Dabei berücksichtigen wir nicht nur das Startbudget, sondern auch die Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership, TCO). Eine saubere Architektur, automatisierte Auslieferung und systematisches Testing reduzieren langfristig Wartungs- und Weiterentwicklungskosten. Für anspruchsvolle B2B-Projekte ist dies oft entscheidender als die Minimierung der Anfangsinvestition.
Glossar:

Glossar

Projektlebenszyklus — Die Abfolge von Phasen, die ein Produkt durchläuft: Analyse, Konzeption, Entwicklung, Test, Release, Support und Weiterentwicklung. Ein klar definierter Projektlebenszyklus reduziert das Risiko von Chaos, schafft Planbarkeit bezüglich Termine und Budget und gibt dem Kunden klare Erwartungen an die Ergebnisse jeder Phase.

Analyse (Discovery) — Die Startphase, in der Ziele, Anforderungen, Einschränkungen und Risiken geklärt werden. Gleichzeitig wird ein grober Arbeitsumfang definiert und eine erste Roadmap erstellt. Eine qualitativ hochwertige Analyse reduziert Nacharbeiten und richtet das System von Anfang an an realen Geschäftsanforderungen statt an Annahmen aus.

Systemarchitektur — Die innere Struktur des Produkts: Aufbau von Services, Datenbanken, Integrationen, Queues und Schnittstellen. Eine durchdachte Architektur reduziert technische Schulden, erleichtert Skalierung und ermöglicht eine sichere Weiterentwicklung über Jahre hinweg, ohne dass das System regelmäßig neu geschrieben werden muss.

Tech Lead (Technical Lead) — Ein Senior Engineer, der auf Projektebene für Architektur und Codequalität verantwortlich ist. Der Tech Lead trifft komplexe technische Entscheidungen, führt zentrale Code-Reviews durch und sorgt dafür, dass das Team einem einheitlichen technischen Kurs folgt. Für den Kunden ist dies die Garantie, dass das Produkt nicht zu einer Sammlung isolierter Einzelentscheidungen wird.

Code-Review — Die Überprüfung von Codeänderungen durch einen anderen Engineer vor dem Merge in den Hauptzweig. Bei uns durchläuft jede Änderung ein verpflichtendes Review durch den Tech Lead. Dies reduziert Fehler, verhindert „schnelle, aber unsaubere“ Lösungen und macht den Code für das gesamte Team nachvollziehbarer.

Technische Schulden — Angesammelte Kompromisse oder Vereinfachungen in Architektur und Code, die Wartung und Weiterentwicklung erschweren. Wir überwachen technische Schulden aktiv, planen Maßnahmen zu ihrem Abbau und verhindern unkontrolliertes Wachstum. Für den Kunden bedeutet das stabilere Entwicklungszeiten und geringere langfristige Supportkosten.

CI/CD — Ein Set von Praktiken, bei denen Build-, Test- und Deployment-Prozesse weitgehend automatisiert sind. Jeder Commit durchläuft eine definierte Prüfkette; Releases erfolgen nach einem wiederholbaren, kontrollierten Ablauf. Dies reduziert Risiken durch menschliche Fehler und sorgt für stabilere, planbare Releases.

Staging-Umgebung (Staging) — Eine separate Umgebung, die dem Produktivsystem möglichst nahekommt und zur Prüfung von Änderungen vor dem Release dient. Staging ermöglicht Tests unter realistischen Bedingungen, ohne Geschäftsrisiken einzugehen, und reduziert die Wahrscheinlichkeit von Ausfällen im Produktivbetrieb.

SLA (Service Level Agreement) — Eine formale Vereinbarung über Servicelevel: Arten von Incidents, Reaktionszeiten und angestrebte Wiederherstellungszeiten. SLAs sind besonders wichtig für kritische B2B-Systeme, bei denen Ausfälle direkten Einfluss auf Umsatz oder Reputation haben. Für den Kunden ist das ein Werkzeug zur Steuerung von Erwartungen und Risiken.

Incident — Ein unvorhergesehenes Problem im Systembetrieb: Serviceausfall, kritischer Fehler, starke Performanceeinbrüche oder fehlerhafte Datenverarbeitung. Wir klassifizieren Incidents nach Priorität und bearbeiten sie nach klar definierten Regeln. Das verkürzt Wiederherstellungszeiten und verhindert Unklarheiten über Zuständigkeiten.

Regression — Eine Situation, in der neue Änderungen bestehende, zuvor funktionierende Funktionen beeinträchtigen. Regressionen sind besonders kritisch für reife Produkte. Durch Tests, Code-Reviews und Prüfungen in Staging-Umgebungen reduzieren wir dieses Risiko deutlich, was direkt zur Stabilität und niedrigeren Supportkosten beiträgt.

Roadmap — Ein Entwicklungsplan für mehrere Monate im Voraus, der größere Releases, zentrale Änderungen und Prioritäten beschreibt. Die Roadmap hilft, Erwartungen zwischen Business und Entwicklungsteam abzugleichen und Entscheidungen zu Prioritäten und Budget auf Basis des Gesamtbilds zu treffen.

Backlog — Eine priorisierte Liste aller Aufgaben rund um das Produkt: neue Funktionen, Verbesserungen, technische Arbeiten und Bugfixes. Der Backlog sorgt für Transparenz und Steuerbarkeit: Der Kunde sieht, welche Aufgaben anstehen, welche kurzfristig geplant sind und welche verschoben werden können.

Cross-funktionales Team — Ein Team, das alle wesentlichen Rollen für den gesamten Produktlebenszyklus vereint: Projektmanager, Tech Lead, Entwickler, QA und DevOps. Ein solches Team kann Änderungen eigenständig planen, umsetzen, testen und deployen, ohne Abhängigkeit von externen Parteien. Für den Kunden bedeutet das schnellere Entscheidungen und klar definierte Verantwortlichkeiten.

B2B-Zusammenarbeit — Ein Arbeitsmodell, bei dem wir den Kunden als langfristigen Partner und das Produkt als tragende Säule seines Geschäfts betrachten. In der B2B-Zusammenarbeit stehen Planbarkeit, stabile Prozesse, Transparenz und technische Qualität im Vordergrund – nicht ein einmaliger „schneller Release um jeden Preis“. Unser Delivery-Ansatz ist auf diese Erwartungen ausgerichtet: Risiken minimieren, Total Cost of Ownership kontrollieren und das Produkt nachhaltig unterstützen.